Flaneur in the city

Stadt-Entdeckungsreise von der Donau zur Wilhelmsburg
04.- 30.06.2017


Verehrte Ulmerinnen und Ulmer!

Herzliche Einladung zur Stadt-Entdeckungsreise über 7 interaktive Installationen an den Bushaltestellen der Linie 7.

 

Bevor Sie mit der Reise beginnen, hier einige Hinweise:
Tragen Sie gemütliche Schuhe. Die Reise kann je nachdem länger dauern und auf dem Weg zur Burg geht ein Berg hoch.
Man kann diese Reise an einem oder mehreren Tagen absolvieren. Egal wo und wann Sie anfangen und aufhören.
Verabreden Sie sich mit Freunden(oder man nimmt sich die Reise auch alleine vor, wenn man lieber Zeit für sich alleine nehmen möchte!).
Den Routenplaner, genug Wasser und gute Laune in die Tasche packen und los geht's!

 

Während der Reise: 

Erzählen Sie Ihre Neuigkeiten Ihrem/r Reisepartner/in, dabei kann es auch gerne völlig Unwichtiges und Unsinniges sein. Genießen Sie einfach die Zeit miteinander.
Betrachten Sie die Stadt mit frischen Augen und Gedanken.

Wenn Sie auf dem Weg die Installationen begegnen, machen Sie einfach mit und nehmen Sie sich etwas Zeit dafür. Man braucht bei allen Dingen immer ein bisschen Zeit, wenn man etwas verstehen möchte. Tauschen Sie Gedanken miteinander aus.
Wenn Sie erschöpft sind, nehmen Sie den Bus bis zur nächste Haltestelle. Gerne können Sie Pausen einlegen.

Lust auf ein Eis, oder vielleicht doch zwei?


Wir wollen eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte bekommt irgendwo ein Leben, landet irgendwo an einem anderen Ort und hört wieder auf zu atmen. In mir will sie immer nicht lange bleiben, doch muss ich dich also jetzt, jetzt in diesem Moment hier lassen, wo ich gerade stehe und ich gehe weiter. Damit ich jeder Zeit wieder zu dir zurückkommen kann und dich wieder finden kann. Unsere Geschichte, Erinnerungen, veraltete Träume. Alles bleibt und staut, hier in dieser Stadt ohne Staub. Alles ist gewöhnlich geworden.

 

Aber... - Wo ist meine Straße?
Wo ist sie denn plötzlich verschwunden?

 

 



Herdbrücke

„Anfangsgedicht“

Hinweis: Nehmen Sie den Zettel mit dem Gedicht darauf mit.

Machen Sie daraus Ihre eigene Geschichte.

Führen sie die Entdeckungsreise fort.

hier

 

ach

 

hier

 

hier

fange
ich
an

 


da
wo
ich
wind
sehe

rand

des
landes
land
des
randes?

 


dort gibt’s leben
und dort gibt’s leben

 


hier
fange
ich
an
zu
_____en

 



H Rathaus

„Versteckkammer“

Hinweis: Gehen Sie in die Kammer hinein. Bitte das Schild „besetzt“ sichtbar platzieren, sobald Sie drin sind.

Nehmen Sie sich dort etwas Zeit und beobachten Sie die Menschen und die Umgebung.
Dies ist keine öffentliche Toilette!

wer bist du_
wer bist du_
das bist du

und du wirst vielleicht du,
das ist aber noch nicht so weit.
ich hab dich mur kurz gesehen;
ein von den anderen 122.636
ich schau dich aber jetzt zu,
augen laufen neben dir,
ohne dass du mich kennst

 

bald, an einem unerwarteten ort
sehe ich dich wieder, und
sage voll mit freude:


_ _ _ __ _ _ __ _ _ _ _ _ _ _ _ ___ _ _ __ _ !

 

ich will und will nicht dich mit so einem gesicht sehen
ja du schmeißt mir die steine in den magen rein und diese schwere, die,
die macht mich wach.

 


ich muss hoch
ich muss hoch aufs wasser



H Justizgebäude
„(non)Fixion“

 


H Pauluskirche
„Personenanfrage“

Hinweis: Woran glauben Sie?
Werfen Sie eine Marke je nach der überzeugten Antwort in die Wahlbox.

F. Welche Schuhgröße hat er?
A. 43 

A. 46

 

F. Welchen Kleber kauft er bevorzugt?
A. von UHU

A. von Pattex


F. In welchem Bereich ist er spezialisiert?
A. Tierschutz

A. Industriearchäologie

F. Welche Sprache spricht sie?

A. Farsi

A. Deutsch


F. Welche Eissorte isst sie gerne?
A. Zuppa inglese 

A. Schokolade

 

F. Ist das ihr Haar...?
A. Perücke

A. echtes Haar

F. Wie heißt seine Frau?

A. Wolke

A. Leyla

 

F. Welche Instrumente spielt er?
A. Alphorn

A. Luftgitarre


F. Woher kommt er ursprünglich?
A. aus Langenfeld

A. aus Delhi

F. Welchen Spitzname hatte sie in der Schule?

A. Fiffi

A. Habanero


F. Was zieht sie in der Wohnung an?
A. Hausschuhe

A. Sandalen


F. Was kann sie mit den Händen berühren?
A. bis zu den Knien

A. bis zu den Zehen



H Frauenstraße
„Auf der schwäbsche Eisebahne“

Hinweis: Singen Sie das Lied auf dem Weg zur nächste Haltestelle und zählen Sie dabei, wie oft Sie es wiederholt haben.
Machen Sie eine Pause zwischendurch, falls es nötig ist.

 


H Frauensteige
„I ben Maus heh“

Hinweis: Geschafft! Schreiben Sie bitte hier auf, wie oft sie das Lied wiederholt haben.

 


H Kliniken Michelsberg
„Unsere Träume“

Hinweis: Malen Sie Ihre Vorstellungen, Wünsche und Träume der Stadt und die Zukunft auf den Bürgersteig.
Bitte nicht auf der Straßen malen. Vorsicht vor den einfahrenden Autos!

 

traum...

mein traum?


oder du meinst, unser…
naja, ich meine, unser traum

wie?

nein, aber… was ist der... “Traum”?
was meinst du damit

 

De·fi·ni·ti·on

 

ja, also „der Traum“ gibt es nicht. absolut nicht.


vielleicht... es gab mal, ein traum
aber sie -


sie haben uns nicht erzählt.
wir können jetzt also nichts machen. wir hätten es nicht wissen können, klar
ja, klar,


nein, es ist neblig


ich sehe nichts

 



Wilhelmsburg
„Abschluss-Performance"

Am 4. 11. 18. 25. Juni jeweils um 14:30.

 Anschließend gibt es ein Austausch-Picknick zwischen Teilnehmern und Performern mit schönen Ausblick auf die Burg.

Bitte bringen Sie etwas zum Essen mit, ob Süß oder Herzhaft, gekauft oder selbstgemacht. Gerne auch etwas mehr für den Anderen!